Review: The Janitors – Noisolation Sessions Vol​.​1

Die Psych-Rocker aus Schweden präsentieren ihre Corona-Tapes.

Eigentlich hätten The Janitors im März ein neues Album einspielen wollen. Dann kam der Corona-Lockdown und die Schweden waren vor neue Aufgaben gestellt. Nach einer kurzen Findungsphase traf man wieder zusammen und nahm in knappen Sessions Songs auf.

Eine Nacht lange wurde eingespielt, dann eine Woche lang gemischt. Zunächst gab es mit „Isolation“ ein Joy Division-Cover. Die Reaktionen bestätigten The Janitors, weiterzumachen. So entstand das fünfte Album unter widrigen Umständen, es liefert dennoch ein packendes Ergebnis.

Noisolation Sessions Vol.1“ (Cardinal Fuzz / Little Cloud) fällt in der ohnehin schön düsteren Welt der Janitors auf. Die Sounds sind beschwörend, atmosphärisch und dicht. Der Psych Rock ist schleppend, dröhnt und verhallt in der Weite.

Das tolle „Isolation“-Cover ist auch hier enthalten. Dazu gibt es mit „Through The Storm Into Chaos“ ein Anfangsritual, das in das noiseige „High On God“ kippt. „Indifferent State“ flüchtet rasch vor der dunklen Zeit. Denn „Thing Is Rising“ und „The Mind Is A Terrible Thing“ sind außerordentlich fies.

Fazit: Dunkles Album für dunkle Zeiten.

7.6

7.6/10
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