Review: The Intelligence – Un-Psychedelic In Peavy City

Lars Finberg gründet sein eigenes Label und kehrt zum Einstand zu seinem alten Baby zurück.

Von The Intelligence haben wir zuletzt 2015 auf „Vintage Future“ gehört. Stets mit dem Label In The Red verbunden, hat die Band nun eine neue Heimat. Frontmann Lars Finberg gründete mit Vapid Moonlighting Inc. sein eigenes Label, dort erscheint nun „Un-Psychedelic In Peavy City“.

Finberg hatte sich in den letzten Jahren auf sein Soloalbum „Moonlight Over Bakersfield“ konzentriert. Für das zehnte The Intelligence-Werk scharte er folgende Crew um sich: Drew Church (Bass), Kaanan Tupper (Drums), Dave Hernandez (Gitarre), Tim Green (u.a. Nation of Ulysses, Vibrafon). Alte Bekannte, neue Gesichter, also.

Sie schaffen es, dass sich der Sound ungemein frisch anfühlt, trotz der längeren Pause und dem Lebensalter des Projekts. Es ist Garage Rock, der gerne etwas schief gespielt wird, selten ausbricht, dafür anspruchsvoll gerät.

Mit „L’appel Du Vide“ gelingt ein toller Auftakt. Der Song stampft mächtig, rockt dann auch catchy. Handclaps treiben „Strange Suit“ an. Zwischen schrägen Momenten gibt es Ruhepole. Und der brummt so schön, der Track.

„Lower Rider“ variiert den War-Klassiker auf hektische Art. Im Verlauf wird die Platte experimenteller. Mit „Strobe Light Captain“ hat man aber noch einen Ohrwurm parat.

Fazit: Super Platte.

8.7

8.7/10
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