Review: The Howling Hex – Knuckleball Express

Neil Hagerty hat neues Personal und spielt alten Rock’n’Roll.

Nach dem ersten Ende von Royal Trux gründete Neil Hagerty The Howling Hex. Es sollte puren Rock’n’Roll geben, der zuletzt auf dem 2013er „The Best Of The Howling Hex“ im Obskuren zerfaserte.

Nun sieht es so aus, als ob Royal Trux nach dem kurzen Comeback wieder zu Ende wären, aber wer weiß das schon. Jedenfalls scharte Hagerty eine komplett neue Mannschaft um sich und spielte „Knuckleball Express“ (Fat Possum) binnen acht Tagen in Denver ein.

Auch hier hat Hagerty eine Gesangspartnerin. Nicole Lawrence ist deutlich gefühlvoller als Jennifer Herrema und bringt damit die eine Seite gut zur Geltung. Die andere ist das Räudige.

Beinahe alle Songs spielen mit dem Zwischenraum, den Pop und Rock’n’Roll offen lassen. Sehr softe Passagen werden schnell durch die schiefe Gitarre zerstört, wie etwa auf „City In The Country“.

Nach einem sanften Piano-Intro folgt auf „Heavy Curtains“ Geschredder. Auf „Mr. Chicken“, eigentlich ein straighter, eingängiger Rock-Song, schrubbt die Gitarre Dreck in die Ritzen.

Insgesamt ist die Platte recht direkt und kommt stets auf den Punkt. Hier und dort zerlaufen die Songs psychig, wie etwa auf „North Aquarian“ oder „Words“. „Tilt“ ist das Highlight, erlaubt sich Wiederholungen und Drifts in unter zwei Minuten.

Fazit: Ehrlicher Rock’n’Roll.

7.8

7.8/10
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