Review: The Holy Family – The Holy Family

Surreale Odyssee, mit Höhen und Tiefen.

The Holy Family ist ein frisches Projekt, angeführt von David J. Smith. Via Rocket Recordings erscheint nun das selbstbetitelte Debütalbum. In einem großzügigen Umfang erhalten wir Klangexperimente, touchieren Jazz und Prog, aber auch Folk.

Eine surreale Odyssee in unbekannte Dimensionen, so der Pressetext. Und genau das ist es. Herkömmliche Songstrukturen sind egal. Es sind weite Felder, die sich nach und nach verändern. Erst kurz vor Ende, mit „St. Anthony’s Fire“, landen wir bei einem „normalen“ Song.

Nach dem meditativem Anfang werden wir langsam mit der fremden Welt bekannt gemacht. Auf „Stones To Water“ tun sich dann spröde Gegenden auf. Verzerrte Stimmen kommen von überall her, der Sound wird ungestümer.

„Desert Night“ setzt eine sanft angeschlagene Gitarre auf unruhigen Boden. „Wrapped In Dust“ ist laut und ungemütlich. Nach dem zwölf Minuten langen Kernstück „Inner Edge Of Outer Mind“ kehrt wieder etwas Ruhe ein.

Dramatisch das Ende mit dem zweiteiligen „Chasm“. Zunächst Drone, dann forscher Free Jazz, dann wieder zurück zur Meditation und Stille.

Fazit: Ambitioniert und reizvoll.

The Holy Family - The Holy Family

7.8

7.8/10
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