Review: The Growlers – Casual Acquaintances

Die Garage Rock-Band feiert die Gründung ihres eigenen Labels mit einer Outtakes- und Demos-LP.

2016 veröffentlichten The Growlers „City Club“. Im Rahmen der Sessions waren einige Ideen geboren worden, die es damals nicht auf den Release geschafft hatten. Diese wurden nun ausgegraben und als „Casual Acquaintances“ veröffentlicht.

Die LP stellt den ersten Release auf dem neu gegründeten Label Beach Goth Records and Tapes dar. Digital ist die Platte bereits verfügbar, am 24. September erscheint sie dann auf Vinyl.

The Growlers präsentieren uns also keine „richtige“ Platte sondern eine Sammlung von Demos und unfertigen Songs. Die Qualität ist aber dennoch erstaunlich hoch. Was bei den Kaliforniern hinten runterfällt ist halt immer noch fantastisch.

Stellenweise sind die Songs etwas unausgereift, manchmal gestalten sie sich eine Spur zu repetitiv. Dennoch gibt es Highlights und tolle Melodien.

„Neveah“ fadet aus, bevor es richtig losgeht. Schade, hat gute Ansätze gezeigt. „Problems III“ ist sehr eingängiger Garage Rock, wenn auch etwas LoFi und verwackelt. „Heaven in Hell“ ist  atmosphärisch und präsentiert einen verlorenen Vibe.

Auch „Pavement and the Boot“ ist eher düster und fließt dahin. „Orgasm of Death“ bringt dann wieder etwas Licht herein, „Drop Your Phone in the Sink“ ist dann freundlicher Psych Pop. „Thing For Trouble“ ist der Hit der Platte.

Fazit: Lohnt sich!

7.4

Fazit

7.4/10