Review: The Gluts – Estasi

The Gluts befinden sich auf der dunklen Seite des Psych. Dort sind sie die Könige.

Die Mailänder Band The Gluts haben für ihr neues Album „Estasi“ das renommierte Psych-Label Fuzz Club Records gewählt. Tatsächlich vereinen sie auf ihrer Platte alle Klangfarben des Psych-Spektrums, wobei eher dunkel gepinselt wurde. Tendeziell eher Noise-Punk wird auch etwas Surf, Synthie-Pop und Post-Punk mit eingewoben.

Das unfassbar dichte „Colline Bianche“ bildet den Anfang des Albums und wir sehen direkt die Stärken der Band: Tempo, tolle Arrangements und Wucht. Dazu kommt der melancholische Gesang, der teilweise als Mann-Frau-Duett eingesetzt wird.

„That’s Me“ bietet etwas kühle 80ies-Ästhetik, pures Chaos gibt es mit „Squirrel“. Die Soundflächen „I Realize That I’m Not So Dumb“ und „Usiku Mweva“ zur Mitte des Albums können zum Durchatmen genutzt werden, bevor es mit „Come To Fire“ in Richtung Joy Division geht. Ganz groß: das Noise-Gewitter „Richard“.

Fazit: „Estasi“ gehört sicherlich zu den unbequemeren Alben. Doch findet sich hier großartiger, düsterer Psych wieder, der nicht ungehört bleiben darf.

 

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