Review: The Gluts – Dengue Fever Hypnotic Trip

Die Noise-Psych-Punk-Band entfesselt ein Monster.

Schon mit dem 2017er „Estasi“ untermalten The Gluts ihre Vorliebe für dunklen Psych Rock. Für die neue Platte, das insgesamt dritte Werk der Italiener, haben sie sich mit Bob de Wit einen Meister für diese Art von Musik geholt.

De Wit hatte zuletzt mit RMFTM und Gnod Ungeheuer erschaffen. Auch „Dengue Fever Hypnotic Trip“ (Fuzz Club Records) ist ein Monstrum geworden.

Da gibt es nicht viel Entspannung. Die Gitarren kreischen, der Bass wummert, der Gesang ist unerbittlich. The Gluts stellen Reverb-Noise-Wände auf, die nicht zu durchdringen sind.

Schon die Eröffnungsnummer „E. The Real Punk Rocker“ prescht nach vorne, ist antreibend und hart, hypnotisch und noisey zugleich. „True Rose“ zeigt sich dann zunächst atmosphärischer und mehr dem Shoegaze zugewandt. Doch schnell wird es grimmig und steigert sich noch weiter.

„Swamp“ arbeitet mit unendlichen Schichten, darunter holen wir bedrohlichen Noise Rock hervor. Hätten wir mal nicht so tief gegraben.

The Gluts entdecken die Vorliebe für längere Nummern, lassen sich etwa „Dalal’s Song“ über elf Minuten zu einem Wirbelsturm aufbauen. Ungeheuer mächtig ist „Leviathan“.

Die geradlinigste Nummer kommt am Ende. „J. Will Fuck You Now“ ist treibender, sehr cooler Fuzz Punk und im Kontext noch sehr zugänglich.

Fazit: Ein harter Brocken, der perfekt gearbeitet wurde.

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