Review: The Glücks – Run Amok

Die belgische Garage Punk-Band setzt auch auf ihrem zweiten Album voll auf Tempo.

The Glücks stammen aus Belgien und haben für sich den rasanten Garage Punk mit Fuzz-Gitarre kultiviert. Auf ihrem zweiten Album, „Run Amok“ (Drunkabilly / Monstrophonic Records / Suck My Goo Records), gibt es so kaum Ruhephasen.

Die Drums arbeiten stoisch, die Gitarre schreddert. Dazu gibt es hektischen Gesang. Keine Platte, die man sich an einem verkaterten Sonntagvormittag auflegen will, eher etwas für den heftigen Abend davor.

The Glücks brettern mit Leidenschaft herein. Erst mit dem psychig verfransten „Under The Gun“ gibt es etwas Zeit für den Drift. Doch schnell folgt der Ausbruch. Auch „Dig! Dig! Dig!“ hat seine ruhigen Momente, die werden aber bald zerstört.

„Generation Undefined“ ist dann bedrohlich und trippy. Die packende Stimmung lässt einen über die gesamte Laufzeit nie los. Erst mit dem reduzierten „Recipe For Desaster“ dürfen wir etwas durchatmen, doch dann ist die Platte auch schon wieder zu Ende.

Fazit: Wer auf High-Energy-Garage-Punk steht, wird hier voll bedient.

7.3

Fazit

7.3/10