Review: The Flytraps – Wild Card

Das Debüt der Punks aus Los Angeles ist mehr ein Best-Of.

The Flytraps gibt es auch schon wenig, vor sieben Jahren erschien der erste Release. Ein Longplayer fehlte aber überraschenderweise bisher in der Diskografie der Kalifornier. Das wird nun mit „Wild Card“ (Burger / Outro) nachgeholt.

Dabei ist die Platte mehr ein Best-Of, denn einige Songs sind erfahrenen Flytraps-Hörern durchaus geläufig. So begegnet uns „He’s Been Around“, ein Song von der allerersten EP aus 2013. Ist ja auch egal, gehen wir die Tracks durch.

Die Flytraps spielen energischen Garage Rock’n’Roll/Punk, werden von Sängerin/Bassistin Kristin Cooper angepeitscht. Die zwölf Songs brechen sie in unter einer halben Stunde runter.

Genretypisch gibt es jaulende Soli und eine permanent hohe Geschwindigkeit. Es wird „1, 2, 3“ eingezählt, „Hey, Ho“ geschrien. Damit sind große Vorbilder zitiert. Die Band aus LA weiß aber auch Eigenständiges anzubieten.

„Female of the Species“ setzt eine schräge Orgel auf. „I Wanna Be Your Girl“ entfleucht, wird vom brummenden Bass zusammengehalten.

Fazit: Purer, trashiger Rock.

7.7

7.7/10
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