Review: The Flying Eyes – B-Sides & Rarities

Die Heavy Psych-Band aus Baltimore gibt ein letztes Lebenszeichen von sich.

Nach dem 2017er Release „Burning Of The Season“ und einer anschließenden Tour war für The Flying Eyes Schluss. Sie trennten sich nach elf Jahren im Guten. Als Abschluss dient nun die Sammlung seltener Stücke mit Namen „B-sides & Rarities“.

Neben den raren Songs gibt es mit „No Fate“ sogar ein bisher unveröffentlichtes Werk. Das ist dann mehr in Richtung Stoner getrimmt und bietet einen zwingenden Groove.

Ansonsten zeigt sich die Heavy Psych-Band aus Baltimore variabel. „Golden Grey“ ist atmosphärisch driftender Psych Rock, „Raise Hell“ dafür etwas staubiger.

Mit „10 Women Blues“ erhalten wir eine reduzierte Blues-Nummer, die vom tollen Banjo lebt. Mit „Hypnotized“ und „Evil Little Leslie“ wurden zwei Jam-Nummern auf die Sammlung gepackt.

The Flying Eyes covern „Ain’t Acting Right“ von Lazlo Lee & The Motherless Children und „1969“ von The Stooges. Letzteres weben sie in eine Eigenkomposition mit dem Namen „Poison The Well“ ein. Das ergibt Heavy Psych mit Punk-Ausschlag und ist schon sehr gut.

Fazit: Schönes Abschiedsgeschenk.

8.2

Fazit

8.2/10