Review: The Devils – Beast Must Regret Nothing

Das Garage Blues-Duo aus Neapel geht einen Pakt mit zwei Wüstenmännern ein.

Switchblade Erika und Gianni Blacula aus Neapel formen seit einiger Zeit The Devils. Zwei Alben gab es bis jetzt, die sich am Garage Rock der 1960er orientierten, dabei etwas Blues beimischten. Mit dem neuen Werk begibt man sich nun in die Wüste.

Beast Must Regret Nothing“ (Goodfellas) wurde von Alain Johannes produziert. Ein Mann, der sich mit Desert Rock auskennt. Diesen Einfluss hört man auf dem neuen Werk sehr deutlich heraus.

Vordergründig immer noch Garage Blues, kracht es, groovet und brummt. Der Wüstensand fließt aus den Boxen, besonders beim treibenden „Time Is Gonna Kill Me“ und beim mächtigen „Real Man“.

Mit Mark Lanegan hat man noch einen zweiten Mann an Bord, der so gut mit diesem Sound umgehen kann. „Devil Whistle Don’t Sing“ ist ein Showcase für ihn. Mystisch schleppt der Track sich dahin, stellt sich im Saloon neben dich, erzählt dir von Unfassbarem.

Insgesamt eine tighte Platte, die ohne Schnörkel schnell zum Punkt kommt. Mehr ist da nicht. Keine Experimente, nichts fürchterlich Neues, aber auch nichts Schlechtes.

Fazit: Garage Blues mit Stoner-Vibe. Genau das.

The Devils - Beast Must Regret Nothing

7.8

7.8/10
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