Review: The Dandelion – Old Habits & New Ways of The Dandelion

Wachablösung bei den Australiern: Natalie de Silver übernimmt und fügt neue Komponenten zum bekannten Sixties Psych hinzu.

Mit dem 2015er „Seeds Flowers And Magical Powers of The Dandelion“ erfolgte die Übergabe: The Dandelion war ursprünglich das Soloprojekt von Daniel Poulter, er legte es aber dann in die Hände von Natalie de Silver.

Nach einer längeren Arbeitsphase ist die neue Platte nun da. „Old Habits & New Ways of The Dandelion“ (Blackspin / Spiderchild) ist der schlüssige Titel eines Albums, das nach The Dandelion klingt, aber doch Neues versucht.

Zusammen mit Drummer Josh White hat de Silver das Album eingespielt. Sie haben die Ausrichtung Sixties Psych erhalten, geben ihn aber einen mystisch versponnenen Drall. Die Orgel und die Querflöte sind dominierender, der Gesang ist oft flüsternd oder erzählerisch.

„Garden Of Yhi“ legt den Grundstein, gilt als Paradebeispiel für die neue Herangehensweise. „El Poncho Rojo“ hat etwas von Western Psych und ist fantastisch. Auch auf „All I Ever“ herrscht diese Atmosphäre vor, wenn sie auch hier etwas beschwörender geraten ist.

Immer wieder streut de Silver reduzierte Akustiknummern ein, wie etwa die sanften „Song For All Seasons“ und „The June Light“. Sie widersprechen den ansonsten eher flotten Nummern und brechen den Rhythmus, lassen den Hörer nachdenken.

Fazit: Bekanntes neu ausgerichtet, oft melodisch, teilweise sehr verschwurbelt.

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