Review: The Cosmic Dead – Scottish Space Race

Die Psych-Band aus Glasgow legt ein episches Doppelalbum vor.

2017 begruben The Cosmic Dead zunächst Psych, um ihn dann wiederzubeleben. Nun kehren die Schotten mit dem neuen Album „Scottish Space Race“ (Riot Season) zurück.

Es ist ein Doppelalbum geworden, das aus vier langen Jams besteht. Aufgenommen wurden mit Luigi Pasquini. Die Kernmitglieder Omar Aborida und James T. Mckay erhielten Unterstützung von Tommy Duffin (Drums / Headless Kross) und Russel Andrew Gray (Synthies / Girl Sweat).

Auf 74 Minuten erfahren wir alle Gefühle. Beklemmung, Zufriedenheit, Horror, Geborgenheit, Angst. Kaum eine andere Band kann solch packende Rock-Songs erschaffen, versteht es so gut, Jams eine Dramaturgie mitzugeben.

„Portal“ poltert nach droneigen und verschwurbelten Minuten mit einem mächtigen Psych-Song los, der dann zu hartem Noise wird. „Ursa Major“ lässt dann etwas Luft raus, startet gemütlicher, steigert sich aber immer mehr.

Der Titeltrack ist sehr noisey, Sludge kündigt sich an, bleibt aber im Versteck. Stattdessen mischt sich Punk in den harten Dark Psych-Track. „The Grizzard“ ist dann der Stoner-Jam-Song, der alle anderen Stoner-Jam-Songs in die Ecke stellt. 24 Minuten lang, episch, doomig, dann fett groovend, immer rockend, nie zu zerfahren.

Fazit: The Cosmic Dead sind nur schwer zu erreichen.

8.4

8.4/10
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