Review: The Coathangers – The Devil You Know

Alles auf Anfang bei den Garage Punks aus Atlanta. Naja, nicht ganz.

The Coathangers drückten vor den Arbeiten am sechsten Album die Stopptaste. Das Trio aus Atlanta wollte alles hinterfragen, die letzten zwölf Jahre auf den Prüfstand stellen. Man überlegte viel, zog Schlüsse daraus und machte sich dann an „The Devil You Know“ (Suicide Squeeze Records).

Es sollten nicht mehr drei Köpfe sein, sondern eine homogene Masse. Die unterschiedlichen Vorlieben wollte man besser verweben. Musikalisch hört man dies, wenn auch der „alte“ Coathangers-Sound dominiert.

„Bimbo“ und „Step Back“ sind Beispiele dafür, wie das bessere Verknüpfen funktioniert hat. Poppige Momente werden schnell von harten Gitarren weggewischt, dann wird es wieder sanft.

Ansonsten: nicht viel Neues. Ist ja auch nicht weiter schlimm, waren sie doch immer gut. Verlorene Tracks wechseln sich mit wütenden Stücken ab. Mal wird es punkiger, dann wieder ruhiger. Schön ist das luftig treibende, dann euphorische „Hey Buddy“ geworden.

„Memories“ schlittert in den Post Punk, „Stranger Danger“ ist ein richtiger Kracher. Zum Abschied gibt es das gefühlvolle „Lithium“.

Fazit: Mehr Varianz, aber eigentlich bleibt alles beim Alten.

8.2

8.2/10
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