Review: The Claypool Lennon Delirium – South of Reality

Sean Lennon und Les Claypool haben eine neue Space Rock-Oper geschrieben.

2016 erschien mit „Monolith of Phobos“ die erste Zusammenarbeit von Sean Lennon und Primus-Frontman Les Claypool. Als The Claypool Lennon Delirium vermischten sie Weirdness mit wundervollen Melodien. Mit dem neuen Werk ändert sich der Ansatz nicht.

South of Reality“ (ATO Records) ist größenwahnsinnig, versponnen, eingängig und funky. Eben genauso, wie man sich eine Zusammenarbeit von Lennon und Claypool vorstellen möchte.

Primus schimmert auf dem Titeltrack und „Today Man’s Hour“ etwas mehr durch. Ansonsten sind die verschiedenen Hintergründe gut vermengt. Claypools Bassspiel ragt heraus und drückt dem großartigen „Easily Charmed By Fools“ seinen Stempel auf.

Große Teile der Platte kann man mit epischem Sixties Psych Prog überschreiben. Der opernhafte Einstieg mit „Little Fishes“ etwa oder das folgende, zweigeteilte „Blood And Rockets“. Spaceige Elemente tauchen auf, werden auf „Boriska“ ausgereizt.

Mit „Cricket Chronicles Revisited“ wird eine Storyline aus dem Debüt wieder aufgenommen. Fernöstliche Klänge mischen sich hier ein. Mit Meeresrauschen werden wir elegant auf „Like Fleas“ aus der Platte getragen.

Fazit: Manchmal zu verkopft und auf abgefahren getrimmt, insgesamt aber ein erstaunlicher Trip.

7.7

7.7/10
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