Review: The Budos Band – Long in the Tooth

Erstaunlich unspektakuläres Album der Instrumental-Afrobeat-Funk-Band aus New York.

15 Jahre Debütalbum von The Budos Band, Zeit, alte Fäden wieder aufzunehmen. Zuletzt hatten die New Yorker 2019 das etwas düstere, wenn auch großartige „V“ vorgelegt. Mehr tiefer gestimmte Gitarren waren enthalten, wenn auch der Afrobeat-Funk weiterhin flowte.

Mit dem neuen Werk „Long in the Tooth“ (Daptone) kehrt man nun wieder zu den Anfängen zurück. Da ist wieder mehr Hip Hop-Wumms, die Bläser treten etwas nach vorne.

Gleich nachzuhören auf dem eröffnenden Titeltrack, der auch noch etwas von Spaghetti hat. Die Nummer zündet, macht Lust auf mehr. In der Folge erwartete uns aber recht Unspektakuläres.

The Budos Band macht das eigentlich schon recht gut. Die Tracks beschwören Bilder herauf, sind wirklich satt und teils auch sehr catchy, wie etwa „Gun Metal Grey“.

Es fehlen nur leider die Höhepunkte bzw. die Unterscheidungsmerkmale. Kein Song sticht wirklich heraus. Das Tempo ist immer sehr ähnlich, so auch die Klangfarbe. Lediglich das abschließende „Renegade“ betritt experimentellere Pfade.

Fazit: Gut bekömmlicher Einheitsbrei.

7

7.0/10
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