Review: The Brian Jonestown Massacre – Something Else

Keine Experimente mehr: Auf dem neuen Album kehren The Brian Jonestown Massacre zu ihrem bekannten Psych Rock zurück.

Bei der Flut an Veröffentlichungen ist es etwas schwierig, den Überblick zu behalten, aber wahrscheinlich handelt es sich bei „Something Else“ (A Recordings) um das 17. Album von The Brian Jonestown Massacre. Das steht zumindest auf der offiziellen Website. Ein 18. soll im September folgen.

Nach dem eher experimentellen Vorgänger „Don’t Get Lost“ kehrt die Psych-Band nun wieder zu ihrem traditionellen Sound zurück. Das ist auch gut so, denn die Versuche mit elektronischen Soundflächen wollten nicht so recht zünden.

So ist „Something Else“ ein klassisches Psych-Rock-Album geworden, das neun Songs lang sehr angenehm dahinfließt. Wer The Brian Jonestown Massacre kennt und schätzt, wird hier wenige Überraschungen, aber dennoch ein sehr solides Werk vorfinden.

„Hold That Thought“ ist sehr eingängig und leicht, „Animal Wisdom“ ein driftender Instrumental-Track. Auch „Psychic Lips“ hält die entspannte Stimmung, bis dann das etwas aufgekratzte „Sink and Bones“ daherkommt.

„My Love“ fällt aus dem Gesamten etwas heraus. Zu Beginn ist Sänger Anton Newcombe mit seiner Stimme ganz nah am Ohr, im Verlauf bewegt sie sich wieder in den Hintergrund. Ein sehr persönliches und schönes Stück.

Wenn Experimente, dann zaghafte: Auf dem letzten Track wird die Atmosphäre mit einem sehr schleppenden „Silent Stream“ gebrochen. Diverse Layer werden eingeführt, der Song ist eher vertrippt, aber angenehm vertrippt.

Fazit: Geht voll in Ordnung.

7.2

Fazit

7.2/10
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