Review: The Bleak Engineers – New Frontiers

Das Debütalbum des Duos aus St. Petersburg lebt in den 1980ern.

The Bleak Engineers besteht aus DJ/Produzent Alexander Moralez und Zombierella von den Messer Chups. Die Messer Chups sind bekannt für schwurbelige Retro-Sounds, die sich von trashigen Film-Soundtracks ernähren. Auch The Bleak Engineers sind in der Vergangenheit zuhause, allerdings eher in den kühlen 1980er.

New Frontiers“ (Six Tonnes De Chair), das Debütalbum der Russen, arbeitet mit stoischem Post Punk, simplem Techno und aufgefächertem New Wave. Dabei ist Reduktion das Rezept, oft sind es der Bass und verhaltene Synthies, die die Songs bestimmen.

Man hätte sich etwas mehr Punch gewünscht, etwas mehr Energie. So plätschert es ein bisschen zwischen stimmungsvoll und zurückhaltend dahin.

„Nominal Rule“ ist dabei noch forscher, bietet Techno aus den Anfangstagen. Auch „Rain“ gerät drängender, bleibt aber zumeist flächig.

Fazit: Der Anfang wäre gemacht, jetzt noch mehr Punk.

7.1

7.1/10
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