Review: The Blank Tapes – Look Into The Light

Der Arbeitseifer ist ungebrochen: Matt Adams veröffentlicht das 13. Album seines Psych-Rock-Projekts.

Beinahe fühlen wir uns überfordert, bei diesem ganzen The Blank Tapes-Material. Vor einem Jahr gab es die LP „Candy“, im Mai die EP „Super Bloom“ und jetzt erhalten wir mit „Look Into The Light“ (Nomad Eel Records) wieder ein neues Album. Beschweren wir uns nicht, Matt Adams fabrizierte bisher immer Angenehmes.

„Look Into The Light“ erschien zum Cassette Store Day, gibt es aber auch digital und bald als Vinyl.

Bandleader Adams fokussierte sich zuletzt stark auf bekifften Psych Pop. Jetzt schlägt er andere Wege ein. Sieben Songs sind enthalten, die zumeist etwas länger ausfallen. Das liegt daran, dass Adams & Co. gerne ausufernde Jams an zuvor knackige Nummern heften.

Seine Begleiter sind dieses Mal Shaughnessy Star (Drums / Frankie & The Witch Fingers), Jason Cirimele (Bass / Guantanamo Baywatch) und Veronica Bianqui (Backing Vocals).

Track 1-3 wurden 2018 in Joshua Tree aufgenommen, 4-6 2019 in Los Angeles und 7 in Yucca Valley. Genauso sind die Hörerlebnisse zu unterteilen.

Während die ersten drei Songs im Fahrwasser der zitierten Vorgänger bleiben, schwenkt der Rest aus. Der Titeltrack ist melodischer Sixties Psych, „Don’t You Feel“ vertrippt und ausladend.

Dann wird es mit „Ride On“ zielloser. Der Southern Rock hat keine Richtung, ebenso wie „I Think I Took Too Much“. Gar zu breitbeinig gerät dann „Death“.

„Pure Evil“ ist driftend und verloren. Adams singt sehr tief und berührend. Kippt ebenfalls heraus, ist aber noch akzeptabel.

Fazit: Durchwachsene Platte mit starkem Beginn.

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