Review: The Blank Tapes – Candy

Zum 15. Geburtstag schenkt uns Matt Adams ein wundervoll bekifftes Psych-Pop-Gemälde.

„Country Western Honky Tonk Saloon Blues“ hieß das 2003er Debüt von The Blank Tapes. „Candy“ (PIAPTK / It’s A Gas!) ist das neueste Werk betitelt. Dazwischen liegen 15 Jahre und unzählige Releases. Beinahe unverändert ist der Psych Pop geblieben, der sich an den großen Melodien der 1960er labt.

Ein bisschen was hat sich geändert: So ist Pearl Charles das erste Mal seit Ewigkeiten nicht mehr mit dabei. Dafür darf Will Halsey, ein langjähriger Wegbegleiter, auch auf dieser Platte trommeln. Dazu stoßen noch Eric D Johnson von den Fruit Bats, der die Platte auch produziert hat, Graeme Gibson von den Disappears, Veronica Banqui sowie Felix Havstad Ziska.

Kopf der Band ist Matt Adams, der wieder einmal alle Songs geschrieben hat und wunderbar bekiffte Gemälde entworfen hat. So wie die Flaming Lips, nur eben auf Gras und nicht auf Acid. Auch verschwurbelt, aber nicht gar so abwegig.

„Paradise“ ist freaky und eingängig, „It’s In My Mind“ Sixties Psych zum Wohlfühlen. Die Stimmung wird mit dem zurückhaltenden Tropical auf „Feels Like Summer“ etwas unterbrochen. Wuchtiger, dennoch cool, kommt „Everything Will Fall In Place“. Ganz groß ist die epische Schlussnummer „Other Places“.

Fazit: Kann man sich darin eingraben.

7.9

Fazit

7.9/10