Review: The Black Heart Death Cult – Sonic Mantras

Die Australier verschmelzen Sixties Psych und Neo Psych.

2019 lieferten The Black Heart Death Cult ein etwas überfrachtetes Debüt ab. Ihr Psych Rock versteckte sich dabei hinter einer Wall of Sound. Die neue Platte „Sonic Mantras“ (Kozmik Artifactz) ist nun sehr viel klarer und ausdifferenzierter.

Die Australier bedienen sich Sixties Psych und überführen ihn in den Neo Psych. Da stehen Orgel und Sitar neben großflächigen, poppigen Arrangements. Dabei nähern sich die acht Songs aus unterschiedlichen Richtungen der psychedelischen Musik.

„Cold Fields“ brummt mystisch, „One Way Through“ wählt dann die Hypnose. „Goodbye Gatwick Blues“ probiert es mit Wucht, „Trees“ lässt es fließen. Es sind allesamt wundervolle Tracks, die sich eben nicht mehr hinter zu vielen Schichten ducken müssen.

„Death From Above“ hat eine Orgel und dennoch eine Nähe zum Paisley Underground. Das fast zehn Minuten lange „Sonic Dhoom“ führt eine Sitar ein, die sich schön in das gemächliche Treiben einordnet.

Fazit: Toller Psych Rock.

The Black Heart Death Cult - Sonic Mantras

8.3

8.3/10
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