Review: The Bad Pelicans – Best Of

Best of als Debüt: Nach einigen Demos gibt es nun den ersten Longplayer der Garage-Punk-Band.

Seit drei Jahren beackern The Bad Pelicans den Pariser Underground mit ihrem Surf Punk. Nach mehreren Demos ist nun ihr erster richtiger Longplayer erschienen. „Best Of“ (Stolen Body Records) vereint acht Tracks und fährt voll ein.

Die Band beherrscht den Stilwechsel zwischen entspanntem Garage Rock und furiosem Fuzz Punk perfekt. Beinahe jeder Track überrascht mit einem Break und reißt aus dem Tran. „Svrf Punk“ beginnt etwa als entspannt eiernder Track und bricht dann unvermittelt mit viel Geschrei und Tempo los.

Man fühlt sich an Oh Sees erinnert und auch an Ty Segall. Auch wenn dasselbe Rezept immer wieder angewendet wird, kommt keine Langeweile auf. Man ist stets auf der Hut, hinter jeder Ecke könnte ein Metal-Riff lauern.

„Svrf Svrf“ ist ein Surf-Track mit ordentlich Wucht, im Break eher driftend. „Svfr“ bietet doomige Parts an, obwohl kurz vorher noch Relaxen angesagt war. Nur „Covch Pizza“ und „Bvddy Bvdz“ kommen straighter daher.

Bei „Svrf Your Coffin“ trifft Metal auf Surf und auf dem abschließenden Song „Pavline McShit“ brechen dann alle Dämme.

Fazit: Mehr davon!

7.9

Fazit

7.9/10
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