Review: The Asteroid No.4 – Northern Songs

Das zehnte Album der Psych-Rock-Band aus San Francisco verortet sich erneut zwischen Shoegaze und Folk.

The Asteroid No. 4 nahm Mitte der 1990er Gestalt in Philadelphia an, ist aber mittlerweile in San Francisco beheimatet. In Kalifornien hat man sich im Laufe der Zeit den Paisley Underground und Psych-Folk erarbeitet. Schön zur Schau getragen auf dem neuen Album „Northern Songs“ (Cardinal Fuzz / Little Cloud), der insgesamt zehnten LP.

Für die Aufnahmen gingen sie zurück zu den DIY-Wurzeln, nahmen in ihrem eigenen Studio auf. Keine Gastmusiker, kein großes Aufsehen, pure Konzentration auf ihre Songs.

Es ist ein sehr schön fließendes Album geworden. Moderner Psych Rock trifft auf Sixties Folk, wird dann wieder von einer dicken Shoegaze-Schicht überzogen. „Hand Grenade“ gerät sehr verwaschen, während „Paint It Green“ ins Unendliche hallt.

Toll ist das letzte Drittel, das sich mit „Northern Song“ den Byrds zuwendet und dies mit dem dichten „Stardust“ fortsetzt. „No One Weeps“ klimpert zuvor lässig, während „Juniper“ atmosphärisch dahindriftet.

Fazit: Unaufgeregt, melodisch und stilsicher.

7.5

7.5/10
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