Review: TENGGER – Nomad

Das Paar aus Südkorea und Japan hat neue Sounds aus fremden Regionen mitgebracht.

Itta aus Südkorea und Marqido aus Japan machen seit über einem Jahrzehnt zusammen Musik, reisen durch die Lande, nehmen neue Eindrücke auf. Zunächst als 10 bekannt, firmieren sie seit 2013 unter dem Namen TENGGER.

Seit dem 2019er „Spiritual 2“ veröffentlichen sie auf Beyond Beyond Is Beyond, dort erscheint nun auch das neue Album „Nomad„.

Diesen Namen trug bereits eine Platte, die noch unter 10 entstand. Die Wanderschaft ist zentrales Thema des Paars. Die Reise ist das spirituelle Zentrum ihres Schaffens, heißt es im Pressetext.

Tatsächlich fühlt sich „Nomad“ wie ein kleiner Urlaub an. Hauptmotiv ist das Wasser, das das Cover ziert, in den Songtiteln zitiert wird. Wir sitzen stundenlang an einem kleinen Bach, der viele Geschichten zu erzählen hat, dabei sehr viel Entspannung bringt.

Die Sounds sind sanfte New Age-Klänge, dazu gibt es Drone und Kraut. Naturgeräusche werden untergemischt, das tut alles sehr gut. Dazu kommt sirenenhafter Gesang, der auf „Water“ besonders markant ausfällt, nie aber stört.

Lediglich „Eurasia“ bricht etwas auf, setzt die Synthies krautiger auf. Ansonsten plätschert alles dahin, besonders angenehm auf dem zehn Minuten langen „Flow“.

Fazit: Die beste Waffe gegen Stress.

8.1

8.1/10
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