Review: Temples – Hot Motion

Psych Rock, der barock britischen Art. Teilweise unnötig kompliziert, dann wieder zu mainstreamig.

Nach dem tollen Debütalbum „Sun Creatures“ hatten die Temples auf dem 2017er Nachfolger „Volcano“ neue Wege beschritten. Reichhaltiger wurde der Psych Rock, dafür gitarrenärmer. Das dritte Album bildet nun die Schnittmenge.

Hot Motion“ (ATO) hat den dichten Rock des Debüts und die Verspieltheiten des Zweitlings. Allerdings ist außer der puren Vermengung nicht viel übrig.

Sehr barock und sättigend fallen die Songs aus. Dazu gibt es sehr britische Rockstar-Posen. Der Refrain auf dem Titeltrack verleitet zum Mitsingen, fast Mitgröhlen. Hypnotisch ist da nichts mehr, durchgetaktet schon eher.

Ein Unterton von David Lynch soll laut Pressetext enthalten sein. Wo? Gut, manchmal wird es mystischer, wie auf „The Howl“. Aber das ist alles auf eine zu breite Leinwand gemalt, die Details sind zu viele, um sich großartig beeindrucken zu lassen.

Fazit: Nicht spannend, nicht nervig, einfach egal.

6.1

6.1/10
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