Review: Telefones – Hang Up

Das Debütalbum der Garage Psych-Band aus Nashville ist gleichzeitig das Abschiedsalbum.

2015 gab es erste Demos von den Telefones, 2016 mit „Rack Your Noodle“ eine EP. Jetzt erscheint „Hang Up“ (Banana Tapes), das Debüt- und Abschiedsalbum zugleich ist.

Die Band aus Nashville löst sich mit diesem Release auf, die Mitglieder widmen sich neuen Projekten. Schade, denn „Hang Up“ bietet viele gute Ansätze.

Es ist dennoch ein durchwachsenes Werk, die Songs variieren in ihrer Produktionsqualität und Tonalität stark. Trotzdem bleibt ein positiver Eindruck.

Dem My Bloody Valentine-Frontmann haben sie mit „Kevin Shields“ eine Ode geschrieben, die recht stilecht den Sound der Shoegaze-Legenden adaptiert.

Shoegaze taucht ebenfalls an anderen Stellen auf, wie etwa auf „Egnoramoose“, das aber auch viel von Garage Rock hat. Mit „Ink“ landet man gar beim Psychobilly.

Es gibt Garage Punk, der dicht und cool gerät. „Serfdom“ setzt auf treibenden Psych. „Coffee and Eggs“ schwebt verloren umher, der Titeltrack gibt sich zurückhaltend und melancholisch. Wir werden euch vermissen!

Fazit: Schöne Sammlung.

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