Review: TB Ridge As The Director – Rock n Roll Heart

Tom Ridgewell (u.a. Constant Mongrel und Woollen Kits) untersucht auf seiner Debüt-Solo-EP den Rock’n’Roll.

Da muss noch etwas Jazziges hinein, scheinen sich aktuell sehr viele Garage Rock-Bands zu denken. King Khan hat etwa gleich ein ganzes Jazz-Album aufgenommen, andere verwenden zumindest ein freis Saxofon. „Hört auf mit dieser Jazz-Musik“, beschwert sich Tom Ridgewell am Ende seiner ersten Solo-EP.

Als TB Ridge As The Director legt der von Constant Mongrel und Woollen Kits bekannte Australier mit „Rock n Roll Heart“ (ANTI FADE) einen 5-Track-Release vor. Grundlage ist der Rock’n’Roll in seiner einfachsten Ausführung.

Mit Drum-Machine, hallender Gitarre und verzerrtem Gesang bearbeitet Ridgewell das uralte Genre. Er reduziert den Rock’n’Roll auf das Minimale und gibt ihm das Element der Wiederholung an die Hand.

Der Titeltrack hüllt uns über fünf Minuten lang in immer dieselben Riffs, funktioniert aber gut. Auf „Nice Kiss“ kommen die Bläser aus der Dose, die Gitarre wird mit Fuzz erweitert. Herrlich!

„The Garden“ ist mit seinem manipuliertem Spoken Word arty, „Night Light“ dafür packend und düster. Und dann gibt es eben die Jazz-Improvisation „ZErrgk Stop“, die als Hilferuf verstanden werden kann.

Fazit: Schön und einfach.

8.1

8.1/10
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