Review: Taras Bulba – Sometimes The Night

Nächste Evolutionsstufe: Schauriger Swing.

Seit dem letztjährigen „Soul Weaver“ ist Taras Bulba das Soloprojekt von Fred Laird. Dort stellte der Brite den Folk mit Synthies zu. Für „Sometimes The Night“ (Riot Season) versuchte er sich an Vintage-Horror-Sounds. Also wieder eine Neuerfindung.

Die Orgel bestimmt die meisten Stücke, die behäbig dahinwalzen, dabei schaurig und mystisch ausfallen. Ein dunkel swingender Blues, rein instrumental, bis auf zwei Ausnahmen.

Für diese sorgt Daisy Atkinson, die über „Orphee“ und den Titeltrack haucht. Hier ist die Stimmung eher gediegen und flächig, die Orgel hat Pause. Gegen Ende meldet sich dann der zweite Gast, der Saxofonist Mike Blatchford. Er weiß sich gut in die Twin Peaks-Stimmung einzufügen.

Highlights sind das eröffnende „The Green Eyes Of The Dragon“, das den Grundstein für den Rest es Albums legt. Dazwischen schiebt sich „One More Lonely Angel“ mit sanften Pianoklängen zu schabender Gitarre herein. Sehr einzigartig und verloren.

Fazit: Schon mit Längen, aber auch bannend.

Taras Bulba - Sometimes The Night

7.6

7.6/10
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