Review: Tame Impala – Currents B-Sides & Remixes

Tame Impala veröffentlichen ihr Durchbruchalbum in einer Collector’s Edition und legen drei neue Songs sowie zwei Remixe bei.

Die Weltkarriere von Tame Impala begann mit ihrem 2015er-Werk „Currents“. Von da an war die vielbeachtete Psych-Band in den Headliner-Status gerückt. Zwei Jahre später veröffentlicht die Band um Kevin Parker „Currents“ in einer Collector’s Edition.

Das umfangreiche Box-Set enthält zudem drei Songs sowie zwei Remixes. “List Of People (To Try And Forget About)” ist gar noch ein Überbleibsel aus den „Lonerism“-Sessions. Wahrscheinlich damals zu poppig, später für „Currents“ dann eventuell zu altbacken, erstrahlt der Song dennoch in einem durchaus zeitgemäßen Gewand.

Psych-Rock ist das ja schon länger nicht mehr, als Synthie-Psych aber doch sehr eingängig. „Powerlines“ ist ein wummerndes und atmosphärisches Instrumental-Stück. „Taxi’s Here“ gibt sich dann etwas zarter. Die Stimme ist weit im Vordergrund, dahinter wabern einsame Synthies. Gegen Ende entfaltet sich auch hier wieder der Pop.

Gum remixen „Reality in Motion“ zu dichtem Elektro. Soulwax nähern sich auf „Let It Happen“ nach langem Intro dem aktuellen Daft-Punk-Groove an.

Fazit: Kevin Parker hat als B-Seiten Songs in der Tasche, die andere in hundert Jahren nicht hinkriegen.