Review: Table Scraps – Autonomy

Auf ihrem zweiten Album lehnt sich die Band aus Birmingham an Sixties Psych an, bleibt aber schlußendlich in der Garage.

Die Table Scraps sind für psychedelische Albumcover und abgefahrene Videos bekannt. Beides gibt es auch für ihren neuen Longplayer, „Autonomy“ (Zen Ten). Es ist das insgesamt zweite Album der Band und folgt dem 2015er „More Time For Strangers“ nach.

Mit „Autonomy“ heftet sich die Band aus Birmingham direkt an die Fersen des Vorgängers. Bedeutet: Verwaschener Garage Punk, mal in Richtung ausuferndem Psych ausgelegt, dann wieder auf Tempo bedacht. Auf „I’m A Failure“ mag man gar etwas Sixties Psych heraushören, es bleibt aber wüst.

Den Table Scraps ist ein sehr gutes Album gelungen, wenn es auch gegen Ende etwas abfällt. Die acht Tracks davor reichen für die besoffene Party im Neonlicht aus. Der Auftakt „Sick Of Me“ ist ein großartiger Garage-Psych-Stomper. Mit „Always Right“ biegen wir dann zum wilden Fuzz-Punk ab.

„Takin‘ Out The Trash“ gibt sich treibend und haunted. „Lyin‘ Thru Yer Teeth“ und „Frankenstein“ sind zwei klassische Punk-Nummern, während „My Obsession“ mächtiger daherkommt. „Treat Me Like Shit“ ist rasant, dicht und ausufernd.

Fazit: Garage Punk, in sehr guter Qualität, mit leichten Abzügen.

 

7.1

Fazit

7.1/10
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