Review: Suzie True – Saddest Girl at The Party

Debüt des Trios aus Los Angeles mit Garage Pop, der in den 1990ern festhängt.

Bassistin/Sängerin Lexi McCoy hatte Suzie True vor etwa vier Jahren gegründet. Seitdem wuchs man auf ein Trio an, es gab eine EP und mit „Saddest Girl at The Party“ (Get Better) nun das LP-Debüt.

Die Band aus Los Angeles spielt Garage Pop, der sich sehr nach 1990er anfühlt. Auf der Platte geht es um das Erwachsensein, wenn man eigentlich erst gerade dem Teenager-Alter entsprungen ist. Parties, Verknalltsein, Skateboards, schlecht bezahlte Jobs, das sind die Themen.

Ein bisschen fühlen sich die Songs auf „Saddest Girl at The Party“ nach College-Film-Soundtrack an. „Clueless“ könnte passend sein, aber auch „Dawson’s Creek“, das gleich auch als Referenz auf „Crushtomer“ auftaucht.

Oft zuckersüß, manchmal trashig, dann sogar punkig kommen die Tracks daher. Das angesprochene „Crushtomer“ geht etwa gut nach vorne. Dafür ist „Camel Crush“ romantisch.

Suzie True bleiben stets eingängig, geben sich oft naiv. Dann komisch? „I’m so sexually frustrated / Will someone hold my hand“, heißt es etwa auf „Toothache“. Stellenweise wird es zu kitschig, der trashige Ansatz verhindert aber ein Abgleiten ins Unangenehme.

Fazit: Noch einmal 20 sein.

7.4

7.4/10
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