Review: Sunn O))) – Pyroclasts

Greg Anderson, Stephen O’Malley und Freunde sind mit neuen Drones zurück.

Im Frühjahr hatten Sunn O))) ihr Album „Life Metal“ veröffentlicht. Darauf setzte die Band aus Seattle auf wärmere Drones und ein reduziertes Line-Up.

Nun gibt es mit „Pyroclasts“ (Southern Lord) die Klammer zu „Life Metal“. Während der „Life Metal“-Sessions umrahmten Anderson, O’Malley, Nieuwenhuizen, Guðnadóttir, Midyett und Albini die Tage mit frühmorgendlichen und abendlichen Versuchen.

Ein zwölf Minuten langes Stück wurde jeweils improvisiert. Handgestoppt kam es zum Ende, die Tapes hielten an. Vier der Experimente haben es auf „Pyroclasts“ geschafft.

Sie setzen die warmen, luftigen Klänge von „Life Metal“ fort. Das Dröhnen ist da, natürlich, es wirkt aber zugänglich, einnehmend.

„Frost (C)“ startet noch sehr zaghaft, dann gibt es den Drone, es weht dabei ein kühler Wind. Auch „Kingdoms (G)“ kommt langsam in Schwung, während „Ampliphædies (E)“ von Beginn an unruhiger wirkt.

„Ascension (A)“ hat sogar eine fiepsende Stelle. Doch wieder ist das Ergebnis umhüllend.

Fazit: Schöne Ergänzung.

8.2

8.2/10
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