Review: Sublunar Express – dto.

Die Platte der tausend Twists: Die Kanadier lauern auf ihrem Debüt hinter jeder Ecke mit einer neuen Idee.

Sublunar Express ist ein Trio aus Montreal, das sich 2017 formierte und jetzt ihr erstes Album vorlegt. Das selbstbetitelte Werk lässt fast daran zweifeln, dass hier nur drei Personen am Werk gewesen sein sollen.

Der Sound ist so dicht, ausgefeilt, dann wieder wuchtig und vielschichtig. Sublunar Express spielen prinzipiell Dark Psych, doch überall verstecken sich Wendungen.

Schon das einführende „Jet Lag“ biegt auf dreieinhalb Minuten mehrmals ab. Nach einem Basslauf, der einen sofort hat, geht es irgendwo zwischen Dark Psych und Post Rock weiter. Der Groove ist super, die Stimmung gedämpft. Dann wird das Tempo angezogen, nur um kurz danach ins Leere auszufaden.

„New Moon“ lässt sich etwas mehr Zeit für seine Wendungen. Nach forschem Kraut Rock wird es mitreißend episch, dann psychig antreibend.

„Splinter“ begegnet uns wuchtig, dann machen wir es uns mit dem Saxofon gemütlich. Am Ende ertappen wir uns beim Moshen. „The Pilot Is Dead“ gleitet vom atmosphärischen Rock langsam in hellen Stoner.

Fazit: Gut durchdacht.

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