Review: Starcrawler – dto.

Viel Aufregung herrschte um das Debüt der Band aus Los Angeles. Schlußendlich erhalten wir aber ein recht konventionelles Classic-Rock-Album.

Teilweise sind die Mitglieder von Starcrawler noch Teenager. Vielleicht war deshalb die Aufregung um die Band so groß. Denn Teenager die fetten Riff-Rock spielen, das gibt es nicht oft. Steven McDonald von Redd Kross nahm mit der Band die Single „Ants“ auf und so kam der Stein ins rollen.

Gerard Way von My Chemical Romance und Elton John (!) verbeugten sich, Ryan Adams wollte unbedingt ihr Debüt produzieren. Dieses ist nun fertig und via Rough Trade Records erschienen. Zusammenfassend muss man sagen, dass die Platte wenig Aufregendes beinhaltet und sogar an manchen Stellen eine Spur zuviel Cheesiness anbietet.

Der Look der Band deutet in Richtung Eighties und dort ist auch der Sound in etwa beheimatet. Die meisten Songs bedienen sich beim rifflastigen Classic Rock, wie etwa „Love’s Gone Again“ und das hymnische „I Love LA“. Dazwischen werden Punkverweise angeboten, wie etwa auf „Different Angles“.

Eher unangenehm wird es mit cocky Country Rock auf „Pussy Tower“, bei dem man den Gag irgendwie begreifen muss. Polizeisirenen (!) kommen in „Let Her Be“ zum Einsatz. Witz wieder nicht verstanden.

Positiv ist das psychige und schleppende „Chicken Woman“ herauszuheben. Den routinierten Rocker „Full of Pride“ kann man hier auch noch nennen.

Fazit: Solide, aber wenig aufregende Riff-Rock-Platte.

6

Fazit

6.0/10