Review: Spray Paint – Into The Country

Das neue Album der Art-Punks aus Austin wirkt hingeschludert, aber das mit größter Genauigkeit und Energie.

Spray Paint veröffentlichen mit „Into The Country“ (12XU) ihr erstes richtiges Album seit dem 2016er „Feel The Clamps“. In der Zwischenzeit waren sie nicht faul, produzierten zahlreiche Singles und EPs, spielten Stücke mit Dan Melchior, Protomartyr und Ben Mackie ein.

Nun aber wieder Spray Paint pur. Elektronische Spielereien dominieren hierbei die Platte. Sie sind meist schräg, einfach und düster, auf „Bed Death“ sogar spooky.

Dazu gibt es die Drum Machine, verzerrte Gitarren, schlecht gelaunter Gesang. Keine angenehme Angelegenheit, also, die zudem sein Heil in der Wiederholung sucht. Der Beat bleibt derselbe, auch wenn dieser auf fünf Minuten so durchgezogen wird, wie auf „Alcohol Surface“.

Vieles wirkt heruntergerissen, aber mit vollem Einsatz. „Spueaker’s Theme“ etwa, das dann aber im Verlauf schon fast zum Ohrwurm wird. Luftig und kühl ist dafür „Country Can“, während „Bin’s Out“ schnellen Noise Punk anbietet.

Auf „BRW’s Theme“ galoppieren wir durch seltsames Gebiet. „Looking For Work“ brummt im Schädel. Krautig wird es mit dem ewig langen „Cleaning Your Gun“.

Fazit: Künstlerisch wertvoll.

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