Review: Spray Paint and The Rebel – Charles and Roy’s Purple Wang

Art Punk aus Austin trifft auf Experimental Country aus England.

Aus einer gemeinsamen Europa-Tour entstand die Idee, gleich ein paar Songs zusammen aufzunehmen. Die Art Punks von Spray Paint legen mit Ben Wallers, ehemals bei den Country Teasers, nun schon länger als The Rebel mit der Neuinterpretation von Country beschäftigt, die Platte „Charles and Roy’s Purple Wang“ (ever/never) vor.

Country liegt hier unter einer dichten Schicht aus allerlei Seltsamkeiten. The Rebel singt, besser gesagt spricht, mit englischem Akzent über fiepsende, experimentelle und oft sehr düstere Sounds. Das ist alles schon recht kompliziert und will erschlossen werden.

Teils klingt das Ergebnis sehr nach The Residents, wie etwa die Eröffnungsnummer „Look! Air Innit“. Verzerrte Stimmen, der bekannte Elektro-Sound, doch dann dreht sich der Track mehr in Richtung Western und wird richtig gut.

„Moron Water“ ist atmosphärischer, treibt erst spät an. „Space Ghettos“ und „Heads on Spikes“ sind sehr experimentell. „Mitch Mitch Mitch (Huntsman Reaction)“ ist der deutlichste Fingerzeig in Richtung Punk. Schief schunkelt „Let Me Hit Whitney Houston’s Last Joint“ dem Ende entgegen.

Fazit: Da funkelt etwas Schönes unter dem ganzen Matsch.

7.5

Fazit

7.5/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr