Review: Spotlights – We Are All Atomic

Ein Doomgaze-Stück in vier Akten auf der neuen EP der New Yorker.

Die Spotlights sind erstmals 2017 mit „Seismic“ aufgeschlagen, legten dann 2019 „Love & Decay“ nach. In einer bisher selten gehörten Art kombinieren die New Yorker Doom, Metal und Shoegaze.

Mit der neuen EP „We Are All Atomic“ (Blues Funeral) wählen die Spotlights nun einen anderen Ansatz, zumindest was das Songwriting betrifft. Es gibt keine klassischen Lieder sondern ein Stück in vier Teilen. Das deckt die volle Bandbreite des Doomgaze ab.

Zwischen federleicht, verträumt und heftig dröhnend bewegt sich die Band. Der erste Teil vereint gleich alles, was ihren Sound so groß macht. Danach geht es richtig in die Vollen.

Teil 2 begegnet uns mit Wucht, wunderbar das hintergründige Kreischen. Im Verlauf gibt es relativ offenen Metal. Es folgt ein angespannter Übergang in das metallische Ende.

Bevor es gar zu eintönig wird, öffnet sich Teil 4, mündet dann in Schwerfälligkeit. Knapp 25 Minuten, die sich nach soviel mehr anfühlen.

Fazit: Wieder ein Showcase der feinsten Art.

8.2

8.2/10
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