Review: Sonic Flower – Rides Again

Die japanischen Instrumental-Heavy-Rocker haben verlorene Tracks wiedergefunden.

2001 gründeten sich Sonic Flower als Nebenprojekt von Church of Misery. Zwei Jahre später gab es ein erstes Album. Es war instrumentaler, bluesiger Heavy Rock mit Tendenz zum Stoner. Als man 2005 erneut ins Studio ging, scheiterte das Vorhaben und die Band löste sich in weiterer Folge auf.

Dennoch wurden ein paar Songs auf Band gespielt. Im Zuge der 2018er Reunion kamen diese wieder zum Vorschein. Nun gibt es sie als „zweites“ Sonic Flowers-Album mit dem Titel „Rides Again“ (Heavy Psych Sounds). Die Japaner kündigten zudem an, 2021 ein weiteres Werk folgen zu lassen.

Hören wir uns die lange verschütteten Tracks an. Sieben an der Zahl sind es, darunter zwei Cover. Und sofort fällt wieder das Problem auf, dass es auch mit dem Debüt gab: Das hört sich irgendwie alles gleich an. Klar, der Groove ist schon fett und verraucht, etwas bluesig auch, aber er ist halt immer derselbe. Die Soli unterscheiden sich natürlich, mal ist die Brücke länger, dann erst gar nicht vorhanden. Doch: Sonic Flowers spielen ständig diesen einen Song.

Nur beim Meters-Cover „Stay Away“ ist eine größere Varianz drin. Da passt man sich dem Stop-and-Go des Funk-Originals an. Über das andere Cover, „Earthquake“ von Graham Central Station, walzt man einfach drüber.

Die Original-Kompositionen sind durchaus okay und haben diesen Release auch verdient gehabt. Es gibt halt nur dieses grundlegende Problem mit dieser Band.

Fazit: Ewig gleich, aber halt doch mit einem gewissen Reiz.

6.8

6.8/10
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