Review: Son Cesano – Submerge

Die Schweizer legen ihren Instrumental Psych melodisch und vor allem wunderschön an.

Son Cesano ist eine neue Band aus der Schweiz, die sich seit 2015 dem Jam verschrieben hat. Nun liegt mit „Submerge“ (Monobuster Records) das Debütalbum vor. Das Quartett setzt auf instrumentalen Psych Rock, der zumeist sehr angenehm und hell dahinfließt.

Wie bei diesem Genre üblich, legt man die Songs recht ausufernd an. Das Wechselspiel von harten und weichen Parts funktioniert sehr gut. Nichts versandet, alles ist packend und erfordert vollste Konzentration.

Spacige Ausflüge werden gerne mit viel Fuzz garniert. Dazu gibt es stellenweise einen fetten Groove, der kurz die Tür zum Stoner aufstößt. Die Gitarrensoli sind oft zurückhaltend, können aber auch vereinnahmen.

Der Titeltrack eröffnet die Platte sehr melodisch. Selten hat sich Instrumental Psych so schön angehört. „Cold Seep“ hat einen tollen Groove und geht dann in einen lichten Drift über. Das Ende gerät euphorisch.

Mit 15 Minuten ist „Aberration“ der längste Song. Großteils sehr freundlich und entspannend angelegt, wird es mit der Zeit hektischer. „Martini Effect“ ist knackig und catchy. „36070“ und „Dust Age“ gleichen sich sehr, ohne sich zu wiederholen. Wir bekommen einen lockeren Beginn, dann mehr Dichte und vor allem grandiose Riffs.

Fazit: Kann dem Genre noch etwas hinzufügen.

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8.2

Fazit

8.2/10
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