Review: Social Haul – Social Haul

Post Punk aus Großbritannien: Dieses Mal melodischer.

Mit Social Haul stellt sich ein neues Post Punk-Trio aus Großbritannien vor. Das selbstbetitelte Debütalbum erscheint via Fatcat, produziert hat Daniel Fox von Girl Band.

Social Haul werden angeführt von Leigh Padley, den man von der Kraut-Band TRAAMS kennen kann. Da haben wir schon zwei Fäden, die sich in der Musik befestigen lassen. Die Band spielt stoischen Post Punk, der manchmal zerfließt, zumeist aber catchy ausfällt und mit einer gewissen Dringlichkeit ausgestattet ist.

Thematisch geht es darum, dass jeder Mensch etwas zu sagen hat, sei es auch noch so trivial. Auch wenn das Bedürfnis aus einem unguten Grund entstanden ist. „Es geht mir nicht gut“, warum nicht mal so ein Gespräch eröffnen.

Nach dem krachenden Einstieg mit Punk-Shouts auf „Complain“ treibt es in der Folge dahin. Social Haul sind eher zugänglich, haben dabei stets den Groove im Blick. „The Bayou“ ist etwas kantiger, brummt mehr.

Ansonsten sind die Songs recht ähnlich, wenn auch im Gesamten nicht schlecht. Sehr toll „The Best Dust-Up“, das sich in alle Ecken des Raums verabschiedet. Oder das füllige „Utmost Care“, das sich sehr hymnisch, aber auch locker präsentiert.

Fazit: Konzentrieren wir uns auf das Positive.

Social Haul - Social Haul

7.8

7.8/10
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