Review: Skink Tank – Skink Tank EP

Das Trio aus Australien beleuchtet auf ihrer Debüt-EP die softe Seite des Pub Rock.

Hingerotzt und ehrlich muss er sein, der Pub Rock. Dieser Meinung sind auch Skink Tank aus Australien. Das Trio präsentiert nun seine Debüt-EP via Psychic Hysteria.

Darauf konzentrieren sie sich aber eher auf die zärtliche Seite des Genres. Der Dilettantismus ist da, auch das Herzblut, nur fällt der Pub Rock hier wärmer und nachdenklicher aus. Dazu gibt es Texte, die viel Witz, aber auch Nostalgie enthalten.

Nach den sieben Tracks hat man ein wohliges Gefühl. Das hat berührt, hat in die 1990er zurückversetzt, dennoch schmunzelt man eher als das man die Tränen wegdrückt.

Lockere Räudigkeit erwartet uns auf „Melbourne Water“. „Isn’t It Nice“ fasst sich kürzer, schrammelt herrlich dahin. Nichts ändert sich im neuen Jahr, wirft uns „The Day After New Year’s Day“ entgegen. Der sehr ruhige Start auf „Look At Me Now“ kippt schlussendlich ins Wilde.

Fazit: Ergreifend, für die Minuten nach dem „Last Call“.

8.1

8.1/10
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