Review: Sisters of Your Sunshine Vapor – Lavender Blood

Die Psych-Band stellt auf ihrer neuen Platte das Schöne dem Beunruhigenden gegenüber.

Die neue Platte der Detroiter Psych-Band Sisters of Your Sunshine Vapor ist ein Konzeptalbum. Denn den Aufnahmen zu „Lavender Blood“ (Space Camp Records) ging eine Beinaheträgodie voraus. Sänger und Gitarrist Sean Morrow erinnert sich:

“Returning from our first European tour our plane lost cabin pressure and we were forced to make an emergency landing in Athens Greece. After the initial drop in cabin pressure and the chaos of the masks flailing over seats, everything eventually stabilized and a strange calmness came over the cabin. There was an uneasiness; we did not know if we were going to land safely or plummet into the ocean. At the same time this was happening we could see a beautiful and vibrant sunset over the Greek horizon through the cabin windows. We were inspired by that tension and attempted to create an album that was beautiful yet disturbing at the same time.”

Das Schöne und das Beunruhigende ist schon Thema im Albumtitel und zieht sich durch das gesamte Werk, bis zu den Namen der Songs. Innerhalb der Lieder wird dann mit dem Konzept gespielt.

„Rocking Horse Brain“ beginnt etwa als dichter Psych-Track. Dann kehrt für ein paar Minuten Ruhe ein. Gegen Ende zerfasert alles wieder zu einem Noise-Fest. Oder „Cat Lovers Skull“, welches mit alptraumhaften Sound-Fragmenten und wildem Getrommel arbeitet. Doch irgendwann legt sich der Sturm und alles ist wieder gut.

Außer dem akustischen Einstieg mit „Cinnamon Blood“, dem besinnlichen „Milky Water Jesus“ und dem scheppernden „Rainbow Scarecrow“ arbeiten alle Tracks mit diesem Rezept. Allerdings ermüdet das nicht, man sollte nur immer auf der Hut sein.

Fazit: Manchmal verstörend, manchmal bezaubernd. Insgesamt geht das Konzept auf.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr