Review: Sisters of Your Sunshine Vapor – Good Goddamn

Hallender Psych Rock für eine bessere Lebenseinstellung.

Anstatt der Pandemie ein dystopisches Album entgegen zu halten, wählten die Sisters of Your Sunshine Vapor den gesunden Trotz. Auf dem 2017er Vorgänger „Lavender Blood“ tauchte man den Psych Rock gerne in dunkle Farben. „Good Goddamn“ (Little Cloud / Cardinal Fuzz) geht diesen Weg nur selten.

„It’s good to be alive“ heißt ein Song, aufgenommen in endloser Wiederholung auf der Schlussnummer „Specimen Jar“. Ein Sinnbild für die Platte. Hoffnungsvoll spielen sich die Detroiter durch acht, zumeist hell fließende Songs.

Lediglich der aufwühlende Titeltrack und das mystische „Taser Blue“ wirken getrieben. Auf „Never Comin‘ Over“ mündet sanfter Psych Rock mit spaceigen Synthies in einem noiseigen Teil. Doch schnell ist der Unmut verflogen. Wir sind am Leben und sollten das genießen.

Etwa mit dem hallenden „She Makes a Great Parade“ oder dem entspannten „A Little Sweetness“. Eine gute Psych-Platte zur richtigen Zeit.

Fazit: Viele Gründe, um glücklich zu sein.

Sisters of Your Sunshine Vapor - Good Goddamn

8.1

8.1/10
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