Review: Singapore Sling – Kill Kill Kill (Songs About Nothing)

Die Isländer sagen auf ihrem neunten Album „Fuck Everything“ und geben ihrem Sound einen neuen Anstrich.

Singapore Sling haben mit „Kill Kill Kill (Songs About Nothing)“ (Fuzz Club Records) ihr bereits neuntes Album veröffentlicht. Was war zuvor? Acht Alben wurden mit düsteren Psych gefüllt, mal mit mehr Garage mal mit mehr Dunkelheit. Auf ihrer neuen Platte macht die Band nun Vieles anders.

Da ist immer noch der klassische Singapore Sling-Sound, der flächig, treibend und dunkel ist. Doch auf „Kill Kill Kill“ schleichen sich viele Dissonanzen ein. Die Musik wird unbequemer, lässt sich nicht mehr im Rausch wegkonsumieren. „Fuck Everything“ heißt ein Song und das könnte das Grundthema sein.

Darauf scheißen, neue Strukturen erschaffen, alte einreißen. Dazu dadaistische Texte und Songtitel erschaffen und somit auf Neustart stellen. Das experimentelle „Nothing’s Theme“ sprengt den bestehenden Kosmos, andere Stücke, wie etwa „Scum Scum Scum“ spielen mit bekannten Themen und führen dann doch in die Verwirrung. Es ist eine anstrengende, herausfordernde und wahnsinnig gute Platte geworden.

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