Review: Sibille Attar – A History of Silence

Großflächiger, detaillierter Pop aus Schweden mit dem Touch der 1980er.

Acht Jahre nach ihrer Debüt-LP „Sleepyhead“ kehrt Sibille Attar mit „A History of Silence“ (PNKSLM) zurück. Zwischendurch gab es noch 2018 die „Paloma’s Hand„-EP, die auch den Pfad zum neuen Werk legt.

Die Schwedin setzt auf großformatigem Pop, der verschiedene Richtungen durchmacht, dabei immer detailliert und auch ein wenig verschwurbelt ausfällt. The Knife trifft auf Elektro Pop, in etwa.

Der Pop-Göttin huldigt Attar mit „Oh, Father“ und kommt dabei dem Balladen-Original von Madona recht nah. Besser gefällt sie aber, wenn sie angenehm verhuscht „1997“ singt, dann Rebecka Hemse das verzerrte Mikro übergibt.

Der Beinahe-Industrial auf „Dream State“ kippt ins Verträumte. Das Up-Tempo-Stück „Somebody’s Watching“ kratzt am Kitsch. Toll, das eindringliche „Why u Lookin'“.

Attar hatte früh Erfolg, suchte dann ihre Stimme, hat sie hier gefunden. Psychedelischer Pop, nicht zu spröde und experimentell und auch nicht zu glatt.

Fazit: Pop-Album ohne richtige Hits, dafür mit viel Spielfreude.

Sibille Attar - A History of Silence

8.2

8.2/10
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