Review: Shopping – All Or Nothing

Nein, das ist keine Dance-Platte.

Drei Jahre sind seit „The Offical Body“ vergangen. Shopping haben sich mittlerweile auf zwei Kontinente verteilt, leben in Los Angeles und Glasgow. Die originale Homebase London wurde aufgegeben.

All Or Nothing“ (Fatcat) steht somit unter dem Stern der Veränderung. So behandelt das insgesamt vierte Album der Band die Angst und die Aufregung vor dem Wandel, den Herzschmerz und die persönliche Weiterentwicklung, die damit einhergehen.

Binnen zwei Wochen wurde „All Or Nothing“ eingespielt. Es war intensiv, was sich am dringlichen Sound ablesen lässt. Es ist weiterhin Post Punk, der aber mehr zu Synthies und künstlichen Drum-Geräuschen tendiert, ohne im Dance Pop stecken zu bleiben.

Zugänglicher und tanzbarer ist der Sound dennoch geworden, vom Pop bleibt er jedoch weit entfernt. Zu spröde ist dafür „Follow Me“, auch wenn der Beat sofort zündet. Zu unruhig ist das ansonsten flächige „About You“.

Das Tempo ist stets flott, wir ergeben uns sofort. Spätestens der zweite Song, „Initiative“, hat uns. In der Strophe lockerer, zieht er im Refrain doch schön an.

„Expert Advice“ geht gut runter, „For Your Pleasure“ schiebt mit seinem Drum-Pad-Einsatz an.

Fazit: Dennoch kann man sich das in der Disco vorstellen.

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