Review: ShitKid – This Is It

Åsa Söderqvist bringt als ShitKid ihre vierte Veröffentlichung innerhalb von zwei Jahren.

Letztes Jahr gelang ShitKid mit „Fish“ der Durchbruch. Seitdem hat Åsa Söderqvist zahlreiche namhafte Festivals bespielt und mit ihrem LoFi-Sound einige Fans gewonnen. Ein knappes halbes Jahr später steht mit „This Is It“ (PNKSLM) bereits die nächste EP in den Regalen.

Ist es die Antwort auf „Is This It?“, die Frage, die damals die Strokes stellten? Die Produktion hat sich auf jeden Fall der der New Yorker angenähert. Der blecherne, scheppernde Sound von früher ist auf „This Is It“ nur noch im zurückgefahrenen Abschlusstrack „Yooouuu“ vorhanden.

Zuvor bekommen wir aber sehr aufpolierte Tracks. Das ist noch weit vom Millionen teuren Major-Label-Sound entfernt, insgesamt klingt aber Alles sehr viel satter. Inhaltlich beschäftigt sich Söderqvist in ihren Songs mit sich selbst.

„Favourite Thing“ ist schleppend, fuzzy und sehr mystisch vorgetragen. Der DIY-Charme bleibt, wenn Söderqvist über den Garage Rock spricht. Und ist das immer derselbe Drum-Beat? Spätestens mit „High Way“, das mit fetter Sludge-Gitarre arbeitet, kommt dieser Verdacht auf.

Mit „Oh Me I’m Never“ gibt es tanzbare Selbstreflektion. Selbiges bietet „All My Fears“, das aber eher leicht driftend ist. Sonnigen Garage Punk erhalten wir mit „Spring Theory“.

 

Fazit: ShitKid denkt laut über sich nach und spielt dazu Instrumente. Wie immer, doch Produktion und Songwriting sind hier so stark wie nie.

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