Review: ShitKid – Fish

Garage-Punk mit „Fuck You“-Attitüde: One-Woman-Band ShitKid hat ihr erstes Album fertig.

Die Schwedin Åsa Söderqvist hat als ShitKid ihr erstes Album aufgenommen. Zuvor gab es zwei EPs, ihr Debüt-Longplayer „Fish“ (PNKSLM) entstammt den Sessions zu ihrer zweiten EP. ShitKid tritt als One-Woman-Band auf, was ja nicht so alltäglich ist. Spontan sind da nur Ana Threat und Space Lady als ähnliche Vertreterinnen aus dem Gedächtnis zu holen.

ShitKid hat dann auch bei den Aufnahmen gleich alles selbst gemacht. Was auf den vorhergehenden EPs schon sehr LoFi war, hat jetzt einen etwas runderen Sound bekommen. Teilweise kommt das sogar richtig fett daher. Inhaltlich geht es um Sex, Liebe und Freundschaft sowie um den Südosten Asiens, in dem sie mehrere Monate verbracht hat. Auch die ernsten Themen werden dabei mit einer „Fuck You“-Attitüde vorgetragen, die einfach nur zu lieben ist.

Wie etwa in „Alright“, das fuzzige Gitarren im Vordergrund hat, wo es darum geht, sich seltsam in einer Beziehung zu fühlen und dieses Gefühl nicht mit dem Partner zu teilen.

Die Platte startet mit „Never Seen A Girl“, das mit einer zaghaften Instrumentierung und einer sehr nahen Stimme weird-mystisch ist. Dann werden die Gitarren nach vorne geworfen. „Sugar Town“ ist ein sehr garagiger Track, bei „Likagurl“ gehen die Gitarren fast schon in Richtung Doom. Dagegen stehen die spärlichen Percussions. „Gettin‘ Mad“ schlägt dann die Brücke zum Eröffnungstrack mit einem sehr zurückgefahrenen Ansatz.

Fazit: Lofi-Garage, der sich nicht Ernst nimmt und vor allem Spaß macht.

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