Review: ShitKid – [DETENTION]

Huch, was ist denn da passiert. Aus dem One-Woman-LoFi-Projekt wurde dicker Alt Rock.

Als ShitKid packte die Schwedin Åsa Söderqvist bisher hausgemachten LoFi-Pop auf ihre Releases. Doch schon auf der letztjährigen „This Is It“-EP legte sie ihren Sound etwas breiter an. Für den neuesten Longplayer betrat Söderqvist erstmals mit einer Band das Studio.

Und so klingt „[DETENTION]“ (PNKSLM) überhaupt nicht nach ShitKid. Wir fühlen uns vielmehr in die 1990er zurückversetzt, als Alternative/College Rock das Ding waren und Bands wie Blink 182 aufblühten.

Das Songwriting teilte sich Söderqvist ebenfalls zum ersten Mal. Mit Lina Ericsson konnte sie eine Schwester im Geiste gewinnen. Die Drums werden von Josefin Lyzwinski bearbeitet, mit Arvid Sjöö und Lovina Isaksson gibt es weiteres Personal an der Gitarre.

Die Aufnahmen klingen richtig fett und professionell. Da ist keine Spur mehr von LoFi. Lediglich auf „Home Wondering (I dont wanna go to prom)“ wird es zu Beginn etwas persönlicher und reduzierter, doch dann brettert der Rock los.

Der Titeltrack ist sehr hymnisch, „RoMaNcE“ schickt uns wieder auf die Schule. Sehr sonnig zeigt sich „summer `18“, während „Grown-ups are KiDS“ rasanten Punk anbietet.

Fazit: Überraschende Weiterentwicklung. Klischeehaft, aber nicht kitschig.

7.9

7.9/10
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