Review: Shit & Shine – Bad Vibes

Die Elektroniker um Craig Clouse mischen auf ihrem aktuellen Release treibende Techno-Beats mit alptraumhaften Sounds.

Über die Jahre haben sich Shit & Shine vom Avantgarde-Experimental-Sound immer mehr in Richtung Dancefloor geöffnet. Vor allem die Releases auf Rocket Recordings waren stets sehr zugänglich, die Weirdness blieb aber ein starker Faktor. Das erleben wir auch auf „Bad Vibes“.

Die Band um Craig Clouse hat ein Gefühl für treibende Techno-Beats, die sanft pushen. Dazu werden Sprachsamples eingewoben und immer wieder die Türen zum Wahnsinn aufgestoßen.

Die Klammer bilden „Bottle Brush“ und „At The Bar On The Rocks“. „Bottle Brush“ setzt auf eine coole Snare-Bass-Kombination. Zwischendurch stolpern immer wieder Seltsamkeiten herein. Ähnlich das sanft pumpende „At The Bar On The Rocks“, das immer wieder Monströses einführt.

„Yeah I’m On Acid!“ treibt elegant an, „7896“ ist kühler Techno. Richtig vertrackt und alptraumhaft wird es mit dem Titeltrack und „Northwest Pool“. Mit „Sunrise Sam“ gibt es einen vermanschten Song, der sich mit Rock-Patterns beschäftigt.

Fazit: Vielseitige, unheimliche Platte.

8.3

Fazit

8.3/10